Seit gut einem Jahr ist Frauenrath wieder an dem riesigen Umsiedlungsstandort „Erkelenz-Nord“ im Einsatz. „In insgesamt fünf Bauabschnitten“, berichtet Bauleiter Elmar Meuffels, „führen wir hier den finalen Endausbau für die gesamte Verkehrsinfrastruktur und die Gestaltung der öffentlichen Außenanlagen durch.“

Rückblick: Etwas mehr als sechs Jahre ist es her, da hat die Unternehmensgruppe Frauenrath an Ort und Stelle im Auftrag der RWE Power AG und in ARGE mit der Willy Dohmen GmbH & Co. KG in rund 18-monatigen Bauzeit die umfangreiche Erschließung „Erkelenz-Nord“ an der B57 zwischen Erkelenz und Rath-Anhoven durchgeführt.

Die Umsiedlung war im Rahmen des Braunkohletagebaus Garzweiler II erforderlich geworden und betraf die rund 10 km entfernten Ortschaften Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath, die als die letzten fünf Orte im Rheinischen Revier den mächtigen Schaufelradbaggern weichen mussten.

Stand heute sind rund Dreiviertel des Areals bebaut und ein großer Teil der gut 1.700 vom Abbau betroffenen Einwohner hat inzwischen auf dem 620.000 m² großen Areal ein neues Zuhause gefunden.

 

Die Ausmaße des Endausbaus sind schon wie zuvor bei der Erschließung beeindruckend. Gemeinsam mit dem ARGE-Partner – Frauenrath hat dabei die technische Federführung – müssen nicht nur die provisorischen Verkehrsflächen rückgebaut werden, sondern es sind auch die vielen Wohnstraßen und die Ringstraßen fertigzustellen, die zusammengenommen eine Länge von 8,5 km Länge ergeben. Insgesamt werden hierfür etwa 60.000 m² Pflaster, 24.000 m Bordsteine und 16.000 m² Asphalt eingebaut.

Übrigens ist Frauenrath auch hier als Komplettanbieter rund ums Bauen gefordert: Überall auf dem weitläufigen Areal kann man derzeit auf den Heinsberger Landschaftsbau treffen. Er gestaltet die öffentlichen Außenanlagen u.a. im Bereich der Kirche und der neuen Mehrzweckhalle sowie für den Keyenberger bzw. Kuckumer Markt sowie für den Westricher bzw. Berverather Anger. Zudem sind noch zahlreiche Baumbeete in den Wohn- und Ringstraßen zu bepflanzen. Bis voraussichtlich September 2025 werden die Arbeiten für die ARGE-Partner noch andauern

„Beeindruckend“

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